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Fit bleiben im Job

Betsi (Beschäftigungsfähigkeit teilhabeorientiert sichern) ist eine Maßnahme der sogenannten Betrieblichen Gesundheitsförderung, das heißt, dieses Programm wird in Form einer Kooperation Unternehmen angeboten. Diese bieten ihren Beschäftigten an, an dem Programm zur gesundheitlichen Vorsorge teilzunehmen. Betsi spricht Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherungen an, bei denen bereits erste Beeinträchtigungen vorliegen, die die Erwerbsfähigkeit ungünstig beeinflussen, die aber noch keine medizinische Rehabilitation nötig machen. 

Die steigenden Anforderungen im Beruf und die Zunahme chronischer Erkrankungen lassen viele Beschäftigte daran zweifeln, dass sie bis ins Rentenalter berufstätig sein können. Oftmals werden leichtere Beschwerden ignoriert oder zu spät angegangen. 
Doch eine gute Gesundheit ist die zentrale Voraussetzung für eine lange Erwerbstätigkeit.

Unser Präventionsprogramm soll dabei helfen, ungünstige Verhaltensweisen frühzeitig zu erkennen und gesundheitsfördernd zu verändern. Die Teilnehmer erlernen einen gesünderen Lebensstil und schaffen einen bewussteren Umgang mit körperlichen und psychischen Anforderungen.

Ziel ist es, die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit aller Teilnehmer zu erhalten und zu fördern, um damit lange Krankheitszeiten und ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu vermeiden.

Die Präventionsarbeit Betsi findet stets in Gruppen statt und gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Teilabschnitte:

  • Initialphase – eine stationäre Woche in der Klinik Höhenried
  • Trainings- und Verstetigungsphase – 12 Wochen berufsbegleitend ambulant
  • Selbststeuerungsphase – 6 Monate Fortführung in Eigenregie
  • Nachsorgephase (Refresher) – im Anschluss an die Selbststeuerungsphase

Wer kann an dem Programm teilnehmen und welche Anforderungen werden gestellt?

Das Präventionsprogramm Betsi richtet sich an Versicherte, die eine besonders gesundheitsgefährdende Beschäftigung ausüben und die bereits erste gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen. Folgende Faktoren sollten (zumindest teilweise) zutreffen:

  • Ungünstige Arbeitsbedingungen (z.B. Stress durch Schichtarbeit, Arbeitsdichte, Leistungsdruck, starke körperliche Belastungen, Lärm, Kälte, Hitze, monotone Steh- oder Sitzhaltung)
  • Beginnende Funktionsstörungen der Bewegungsorgane oder innerer Organe
  • Bluthochdruck
  • Probleme mit Gewicht und/oder Ernährung
  • Zu wenig Bewegung
  • Psychische Beeinträchtigungen ohne Krankheitswert.
  • Auffällige AU-Zeiten

Anforderungen an die Teilnehmer:

  • Bei einem mit der Klinik Höhenried kooperierenden Unternehmen beschäftigt
  • Rentenversichert bei der Deutschen Rentenversicherung
  • Motivation und Interesse an einer dauerhaften Verhaltensänderung
  • Aktive Teilnahme an der Initialphase in Höhenried
  • Aktive und regelmäßige Teilnahme an den Trainingseinheiten in der ambulanten Trainingsphase
  • Mehrmonatiges eigenverantwortliches Training und eigenständige Umsetzung der vermittelten Ansätze in den Lebensalltag

Anforderungen an die Arbeitgeber:

  • Freistellen der Beschäftigten für die Dauer der Initialphase mit Entgeltfortzahlung
  • Teilnahme an ambulanter Trainingsphase ermöglichen (Arbeitsorganisation)
  • Motivation von gefährdeten Arbeitnehmern im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Unsere aktuell kooperierenden Unternehmen:

  • Abfallwirtschaftsbetrieb München
  • Allianz Deutschland AG
  • AUDI AG
  • Flughafen München GmbH
  • Landeshauptstadt München
  • Landratsamt München

 
 

  • Roche Diagnostics GmbH
  • Siltronic AG
  • Stadtentwässerung München
  • Stadtwerke München
  • Wacker Chemie AG